Leitfaden zum tierwohlorientierten Entglucken
Das Phänomen der Gluckigkeit stellt für die betroffene Henne außerhalb gewünschter Bruterfolge eine vermeidbare physiologische Belastung dar. Eine Auseinandersetzing mit den Möglichkeiten zum tierwohlorientierten Entglucken erfordert ein Verständnis der Verhaltensbiologie, der neuroendokrinen Zusammenhänge sowie (eventuell auch pharmakologischer) Interventionsmöglichkeiten.
Inhalt
Unterstützende medikamentöse Möglichkeiten
Neurobiologische Grundlagen
Der Übergang einer Henne von der aktiven Legetätigkeit in den Zustand der Gluckigkeit ist kein abrupter Verhaltenswechsel, sondern das Resultat einer komplexen hormonellen Umstellung, die primär durch die Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse gesteuert wird. Das zentrale Hormon ist Prolaktin, ein aus dem Hypophysenvorderlappen stammendes Peptidhormon, das bei Vögeln in verschiedenen Zusammenhängen eine Wirkung entfaltet. Bei einer legenden Henne bewegen sich die Prolaktinspiegel im Blut in einem moderaten Bereich von etwa 150 ng/ml. Sobald jedoch externe Faktoren wie die Ansammlung von Eiern im Nest, steigende Umgebungstemperaturen oder Tageslichtstunden den Bruttrieb triggern, steigt die Prolaktinkonzentration massiv an, oft auf das Zehnfache des Ausgangswertes.
Unter dem Einfluss von Prolaktin werden die Gonadotropine, insbesondere das Luteinisierende Hormon (LH) und das Follikelstimulierende Hormon (FSH), die für die Follikelreifung und den Eisprung verantwortlich sind, unterdrückt. Dies führt dazu, dass die Hierarchie der Dotterfollikel zusammenbricht: die großen Follikel werden resorbiert, und das gesamte Reproduktionssystem tritt in eine Phase der Atrophie ein. Dieser Prozess ist energieaufwändig und führt dazu, dass die Henne die Legetätigkeit vorübergehend vollständig einstellt, um ihre Ressourcen für die Brut zu nutzen.
Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Zellen in der Hypophyse, die normalerweise das Wachstumshormon für Gewebe (Somatotropin) produzieren, während der Gluckphase ihre Funktion ändern und beginnen, Prolaktin freizusetzen. Diese funktionelle Umwandlung der Zelltypen ermöglicht die enormen Mengen an Prolaktin, die notwendig sind, um das Nestverhalten gegen konkurrierende Triebe wie Hunger oder Durst aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig entwickeln gluckige Hennen einen sogenannten Brutfleck an Brust und Abdomen. Durch das aktive Ausrupfen der Federn in diesem Bereich wird eine thermische Verbindung zwischen der nun lokal erhöht durchbluteten Haut der Henne und den Eiern geschaffen, was die Inkubationstemperatur stabilisiert.
Zusätzlich zur hormonellen Steuerung existiert ein sensorischer Feedback-Loop, der das Brutverhalten verfestigt. Die taktilen Reize, die von den Eiern auf den Brutfleck ausgeübt werden, senden neuronale Signale über das Rückenmark an das Gehirn, welche die VIP(Vasoaktive Intestinale Peptid)-Neuronen weiter stimulieren. Das bloße Entfernen der Eier bei gluckenden Hennen reicht oftmals nicht aus, um das Glucken zu beenden: sobald die Prolaktinspiegel eine kritische Schwelle überschritten haben, bleibt der hormonelle Zustand auch ohne unmittelbaren taktilen Reiz für eine gewisse Zeit stabil, da das System in einen selbsterhaltenden Modus gewechselt ist.
Methoden zum Entglucken
Die Entscheidung, eine Henne zu entglucken, sollte stets unter dem Aspekt des Tierschutzes getroffen werden. Lang anhaltende Gluckigkeit führt zu einer massiven Auszehrung des Tieres, da gluckige Hennen das Nest oft nur ein- bis zweimal täglich verlassen, um minimale Mengen an Nahrung und Wasser aufzunehmen. Dies resultiert in Gewichtsverlust, Dehydrierung und einer erhöhten Anfälligkeit für Ektoparasiten wie Milben, die in der warmen Umgebung des Nestes ideale Bedingungen finden. Eine professionelle Entgluckungsstrategie zielt darauf ab, den hormonellen Zustand so schnell und stressarm wie möglich zu normalisieren.
Management der Umgebung und Reizentzug
Die Basis jeder Entgluckung ist die konsequente Abstellung der Umweltfaktoren, die den Bruttrieb fördern. Da die Anwesenheit von Eiern der stärkste visuelle und taktile Stimulus ist, stellt das mehrmals tägliche, gründliche Absammeln aller Eier die erste Instanz dar. Dies unterbricht den sensorischen Input zum Hypothalamus. Eine weitere effektive Methode ist der zeitweise Ausschluss vom Nest. Hennen, die Anzeichen von Gluckigkeit zeigen, sollten insbesondere am späten Nachmittag, wenn die Legeaktivität der restlichen Herde nachlässt, konsequent aus dem Stall in den hellen Auslauf verbracht werden. Das Verschließen der Legenester während der Nacht verhindert, dass die Henne die für die Prolaktinstabilität notwendige Nestwärme über viele Stunden aufrechterhalten kann. Diese Maßnahmen erfordern eine hohe Konsequenz des Halters.
Thermische Manipulation
Die gezielte Absenkung der Körpertemperatur im Bereich des Brutflecks ist eine der wirkungsvollsten Methoden.
- Kaltwasserbäder: Die untere Körperhälfte der Henne wird für 5 bis 10 Minuten in kühles (nicht eiskaltes!) Wasser getaucht. Dies entzieht dem Körperkern Wärme und wirkt der hormonell bedingten Hyperthermie entgegen. Es ist wichtig, dass das Gefieder danach sorgfältig getrocknet wird, um Unterkühlungen zu vermeiden.
- Eispack-Inkubation: Anstelle von Eiern werden Kühlakkus oder Eispacks unter die gluckige Henne gelegt. Die Henne versucht instinktiv, diese "Eier" zu wärmen, was durch die permanente Kälteabgabe unmöglich gemacht wird. Möglichen Gewebeschäden durch Hautkontakt mit dem Kühlakku ist durch Umwickeln mit ausreichend Stoff vorzubeugen.
Licht
Hennen bevorzugen versteckte, dunkle Ecken zum Brüten. Möglicherweise kann der Nistplatz erhellt werden.
Bewegungsstimulation und Handling
Das tägliche "Lüften" der Henne, bei dem sie mehrmals am Tag aus dem Nest gehoben und über eine gewisse Distanz getragen wird, fördert die Durchblutung und den Kreislauf. Die Interaktion mit dem Halter und erzwungene Bewegung helfen, die muskuläre Atrophie zu verhindern, die durch wochenlanges Sitzen entstehen würde.
Die Methode des Entgluckungskäfigs
Der Einsatz eines Entgluckungskäfigs, auch als „Broody Breaker“ bezeichnet, gilt als eine der effizientesten Methoden für größere Hühnerhaltungen, sofern die Rahmenbedingungen stimmen. Das Ziel ist es, der Henne jegliche Bequemlichkeit und Nestatmosphäre zu entziehen. Ein idealer Entgluckungskäfig verfügt über einen Gitterboden (z.B. aus Draht oder Kunststoff), der aufgebockt ist, sodass Luft von unten zirkulieren kann. Dies kühlt den Brutfleck der Henne ab, was ein starkes Signal zur Senkung des Prolaktinspiegels darstellt. Der Käfig muss an einem hellen, gut belüfteten Ort aufgestellt werden, idealerweise inmitten der restlichen Herde, um sozialen Stress durch Isolation zu minimieren. Die Henne muss im Käfig permanenten Zugang zu Futter und Wasser haben.
Vorteile:
- Hohe Erfolgsquote innerhalb von 48 bis 72 Stunden
- sofortige Unterbrechung des Brutzyklus
- Schutz vor Angriffen aus der Herde während dieser sensiblen Phase
Nachteile:
- starke Einschränkung der Bewegungsfreiheit
- potenzieller Stress und Verletzungsgefahren durch den Gitterboden
Medikamentöse Unterstützung
Es gibt keine vorgesehene medikamentöse Standardtherapie zur Unterbrechung des Bruttriebes. Einige Forschungen beschäftigten sich im Auftrag der industriellen Geflügelhaltung jedoch mit der hormonellen Maximierung der Legeleistung und damit einhergehender Reduzierung gluckiger Hennen. Medikamente könnten dem Bruttrieb vorbeugen, aber ihn nicht "Auf den Punkt" aufheben.
*Anmerkung: Ich bin keine Tierärztin, weshalb ich keine medizinischen Empfehlungen geben kann. Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Recherche, die nicht die Erfahrungen eines hühnerkundigen Tierarztes ersetzen kann.
Dopamin-Agonisten
Dopamin-Agonisten sind wahrscheinlich die potentesten pharmakologischen Werkzeuge zum Entglucken, da sie die Prolaktinsynsthese der Hypophyse direkt hemmen.
Bromocriptin (z.B. Bromergon®): In Studien wurde eine Dosierung von 640 Mikrogramm pro Henne und Tag oral über einen Zeitraum von etwa 10 Tagen verabreicht. Die Kombination mit GnRH-Agonisten steigerte die Effektivität deutlich, verkürzte die Nestzeit auf 4 Tage und stimulierte eine schnelle Rückkehr zur Eiablage.
Caberglobin (z.B. Galastop®): Dieses Medikament wird hauptsächlich zur Unterbrechung von Scheinschwangerschaften bei Hund und Katze angewendet, fand jedoch auch schon Verwendung an Ziervögeln mit persistentem Brutverhalten oder bei Legeproblemen.
Phytotherapeutische Unterstützung
Mentha piperita: Ein wissenschaftlich belegter Ansatz ist die Verwendung von Pfefferminze. In einer Studie (Banu et al 2016, siehe Quellenangabe) reduzierte die orale Gabe einer 50%igen Pfefferminzlösung (verdünnter Direktauszug, 20 ml pro Tier/Tag) die Prolaktinspiegel im Blut signifikant. Die Wirkstoffe der Pfefferminze scheinen hormonell bedingten Legepausen im Legezyklus vorzubeugen. Zudem wurden positive Effekte auf das Körpergewicht der Hennen und die Schalendicke der nachfolgenden Eier beobachtet. Die größten Effekte erzielte Pfefferminze in Kombination mit Bromocriptin. Die wesentlichen Wirkstoffe der Pfefferminze sind Menthol (kühlend und lt. einzelnen Studien potenziell dopaminsteigernd) sowie Phytoöstrogene.
*Anmerkung: die Anwendung von Bromocriptin und Pfefferminze zeigte in der Studie auch eine verstärkte Ausbildung von Eidottern und ein höheres Eigewicht.
Erholungsphase
Sobald die Henne Anzeichen zeigt, dass der Bruttrieb gebrochen ist (kein Aufplustern mehr, normale Interaktion mit und in der Herde), muss ihr Körper bei der Rückumstellung unterstützt werden.
- Kalzium-Supplementierung: Bevor die Henne wieder zu legen beginnt, sollte die Kalziumzufuhr erhöht werden (z.B. durch Muschelschrot ad libitum oder Trinkwasserzusätze), um Legenot bei den ersten nachfolgenden Eiern zu verhindern.
- Proteinreiche Fütterung: Um das rückentwickelte Reproduktionssystem und das während der Fastenzeit abgebaute Muskelgewebe wieder aufzubauen, ist ein hochwertiges Legefutter mit hohem Proteingehalt anzubieten.
- Rehydrierung: Da gluckige Hennen oft dehydriert sind, können dem Trinkwasser Elektrolyte und Vitamine zugesetzt werden.
*Tipp: Ein Ei der betroffenen Henne kann aufgeschlagen und mit der zerbröselten Schale verquirlt werden. Nach dem Zugeben von weiteren gewünschten Zusätzen kann die Masse in der Mikrowelle erhitzt und so schnell zu einem Tassenkuchen gebacken werden, dessen Akzeptanz nach kurzer Gewöhnung bei Hühnern üblicherweise sehr hoch ist. Insbesondere nachmittags verfüttert, werden die gröberen Partikel der Eierschale erst langsam über Nacht resorbiert, sodass die Henne permanent mit Kalzium versorgt ist.
Häufige Fragen
Woran erkennt man, dass eine Henne in Brutlaune ist?
Die typischen Symptome einer gluckigen Henne sind eine verminderte Aktivität, reduzierter Appetit und damit einhergehender Gewichtsverlust, aufgeplustertes Gefieder, ungewöhnliche Laute, erhöhte Aggressivität, Einstellen der Legetätigkeit, Ausrupfen der Brustfedern und die persistierende Nestruhe mit einhergehendem riesigem "Brutkot".
*Vergleichbare Symptome können auch bei Erkrankungen und in der Mauser auftreten. Insbesondere bei Hochleistungshybriden ist eher an Krankheit zu denken. Die Unterscheidung zur Mauser findet anhand der Untersuchung ausgerupfter Federkiele (blutleere Kiele? Sind alle Federarten vertreten, nicht nur Brustfedern?) statt.
Wann beginnt die Henne wieder mit dem Eierlegen?
Solche Hühnerrassen, die zu Gluckigkeit neigen, brüten meist saisonal. Daher kann für das aktuelle Jahr das Eierlegen möglicherweise vollständig pausieren. Manche Hennen beginnen jedoch auch schon nach wenigen Wochen Erholungszeit wieder mit dem Legen.
Gibt es eine genetische Veranlagung zum gesteigerten Bruttrieb?
Die Veranlagung zur Gluckigkeit variiert stark zwischen den Rassen. Bei Rassen wie Seidenhühnern, Cochins oder Orpingtons sowie diversen Zwerghühnern und "alten Rassen" ist die hormonelle Antwort auf Umweltreize deutlich ausgeprägter. Bei diesen Rassen können bereits geringe Reize, wie das Ansammeln weniger Eier oder eine kurze Phase der Nestwärme, die VIP-Prolaktin-Kaskade auslösen, während moderne Hochleistungsrassen eine genetisch bedingte Widerstandsfähigkeit gegen diese hormonellen Umschwünge aufweisen, da Legepausen in der kommerziellen Nutzung unerwünscht sind und "herausgezüchtet" wurden.
Warum wird eine zahme Henne beim Brüten plötzlich aggressiv?
Während der Gluckigkeit ist der gesamte Organismus der Henne auf den Bruterfolg und damit den Schutz der Nachkommen ausgelegt. Die Henne wird territorial, das Prolaktin aktiviert den Verteidigungsinstinkt; vergleichbares Verhalten ist auch von trächtigen Säugetieren bekannt. Zusätzlich befindet sich die Henne in einem physiologischen Ausnahmezustand, trotz des hohen Energieverbrauchs durch die Wärmeabgabe nimmt sie nur geringste Mengen Futter und Wasser zu sich.
Wann gibt eine Henne die Brut selbstständig auf?
Hennen, denen der Bruterfolg verwehrt blieb, hörten in Versuchen nach 4-5 Wochen selbstständig mit dem Bebrüten unbefruchteter Eier auf. (J.Sharp 2009). In Einzelfällen wird davon berichtet, dass Hennen, welche ein leeres Nest bebrüteten, nicht selbstständig aus dem Bruttrieb herausfanden.
Quellen
, ,,, Aspects of the neuroendocrine control of ovulation and broodiness in the domestic hen https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/6151581/
, , , LeaRelationships between prolactin, LH and broody behavior in bantam hens https://www.researchgate.net/publication/19983764_Relationships_between_prolactin_LH_and_broody_behavior_in_bantam_hens
Proudmann in Agricultural Research magazine (USDA) (1995): "Biological Basis for Broodiness" https://agresearchmag.ars.usda.gov/1995/nov/broodiness/
Stewart, Marshall (2022): Seasonality of prolactin in birds and mammals https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9796654/
Banu, Rashid, Hasan, Aziz (2016): Effect of anti-prolactin drug and peppermint on broodiness, laying performance and egg quality in indigenous hens https://www.researchgate.net/publication/312597797_Effect_of_anti-prolactin_drug_and_peppermint_on_broodiness_laying_performance_and_egg_quality_in_indigenous_hens
Sharp (2009): Broodiness and broody control https://www.researchgate.net/publication/281739149_Broodiness_and_broody_control
Sharp in Cambridge University Press (2007): Immunological control of broodiness https://www.cambridge.org/core/journals/world-s-poultry-science-journal/article/abs/immunological-control-of-broodiness/9A87B64E015A465E41BCE66FE9F6D206
Barman, Sarkar, Parvez, Hasan, Aziz, Islam, Ahmed, Rashid (2022): Anti-prolactin Agent with Gonadotropin-releasing Hormone Synergistically Improve Egg Production in Indigenous Chicken via Regulating Broody Behavior https://www.researchgate.net/profile/Sumon-Sarkar-3/publication/358854274_Anti-prolactin_Agent_with_Gonadotropin-releasing_Hormone_Synergistically_Improve_Egg_Production_in_Indigenous_Chicken_via_Regulating_Broody_Behavior/links/62199f756051a16582f8f931/Anti-prolactin-Agent-with-Gonadotropin-releasing-Hormone-Synergistically-Improve-Egg-Production-in-Indigenous-Chicken-via-Regulating-Broody-Behavior.pdf?origin=scientificContributions
Gardenbetty.com : How To stop a broody hen: 5 humane ways that work https://gardenbetty.com/how-to-break-a-broody-hen/
A.Lehr on Grubbly Farms.com (2025): How to break a broody hen https://grubblyfarms.com/blogs/the-flyer/how-to-break-a-broody-hen?srsltid=AfmBOoqT58ysm4gkqXKOPIuCyxq7NTC3B8oFF1uGFGYC5X7PICGn3TL1
, , , , , , , ,, , Review: Research progress on broodiness behavior and its molecular mechanisms in poultry https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12505676/
Wikipedia : Broodiness https://en.wikipedia.org/wiki/Broodiness
Welli.net : Medikamente - Caberglobin https://www.welli.net/medikament-c.html
Chitty, Raftery, Lawrie (2009): USE OF CABERGOLINE IN COMPANION BIRDS https://www.aavac.com.au/files/2009-15.pdf
Umezu, Sano, Hayashi (2021): Menthol increases extracellular dopamine and c-Fos-like immunoreactivity in the dorsal striatum, and promotes ambulatory activity in mice https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8631625/
Konnte ich weiterhelfen? Wer uns unterstützen möchte, kann uns und unseren tierischen Mitbewohnern mit einer Sachspende eine Freude machen.
